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Wasser sparen im Garten: Tipps und Sparmöglichkeiten beim
Wasserverbrauch

Wasser sparen im Garten: Tipps und Sparmöglichkeiten beim Wasserverbrauch

dsf 7:00 AM Add Comment

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Gartenbesitzer müssen in den heißen Sommermonaten Rasen und Pflanzen häufiger gießen und dafür verwenden die meisten das aus der Leitung kommende Trinkwasser. Der erhöhte Wasserverbrauch führt aber zu hohen Kosten für die Wasserversorgung und macht das Bewässern des Gartens zu einer kostspieligen Angelegenheit. Mit der richtigen Technik kann man die Wasserkosten reduzieren und den Geldbeutel entlasten.

Heute stellen wir Ihnen ein paar Maßnahmen vor, mit denen Sie nicht nur Wasser sparen, sondern auch gewinnen können.

Wasser sparen im Garten – Regenwasser nutzen

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Im Garten können Sie Ihre Wasserkosten reduzieren, indem Sie kostenloses Regenwasser statt Leitungswasser einsetzen. Daraus profitiert nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Pflanzen. Regenwasser ist kalkfrei und mit niedrigem pH-Wert, was besser für die Pflanzenversorgung ist, weil kalkhaltiges Gießwasser zu Nährstoffmangel und Absterben der Pflanze führen kann. Das kalte Wasser aus dem Schlauch bedeutet für sie auch einen Kälteschock, den man ihnen mit warmem Regenwasser ersparen kann.

Regentonnen

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Die kostengünstigste Möglichkeit, Regenwasser zu sammeln, ist das Aufstellen einer Regentonne, wo sich in regnerischen Tagen Wasser für trockene Zeiten sammelt. Die Regentonne fängt das Regenwasser aus der Dachrinne über ein Fallrohr auf und lohnt sich für kleine Gärten. Regentonnen gibt es in unterschiedlichen Größen – ab 100 bis 1000 Liter Fassungsvermögen und sind in den meisten Bau- und Gartenmärkten erhältlich. Die häufigst verwendeten Tonnengrößen sind 300 und 500 Liter. Besitzen Sie ein größeres Grundstück, genügt aber eine einzelne Tonne nicht.

Zisternen

Wasser sparen im Garten haushalt-regenwassernutzungsanlage-unterirdisch-installiert

Eine andere, aber wesentlich aufwändigere Möglichkeit für die Regenwassernutzung sind Zisternen, die ober- oder unterirdisch installiert werden und ein Fassungsvermögen von mehreren Tausend Litern haben. Eine Zisterne kann nicht nur für die Gartenbewässerung verwendet werden, sondern auch für Toilettenspülung und überall im Haushalt, wo kein Trinkwasser benötigt wird. Überschüssiges Wasser kann in den Gartenteich abfließen. Die Gartenbewässerung erfolgt über eine Gartenpumpe direkt mit dem Gartenschlauch.

Solche Regenwassernutzungsanlagen sind aber recht teuer und die Investition wird sich erst nach Jahren rechnet. Die Anschaffungskosten liegen meist zwischen 3000 und 5000 Euro. Wer eine Zisterne bauen will, muss sich das Einsparpotenzial überlegen und vorab genau kalkulieren.

Wasser sparen im Garten – Grundwasser nutzen durch den Bau eines Brunnens

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Als eine Alternative zur Zisterne bietet sich der eigene Gartenbrunnen und die Nutzung von Grundwasser, das ganzjährig zur Verfügung steht. Dabei geht es um keinen Zierbrunnen, sondern um einen Grundwasserbrunnen für günstige Wasserversorgung. Mit Brunnenwasser kann man sowohl den Garten bewässern, als auch z.B. Waschmaschine oder WC-Spülung mithilfe eines Hauswasserwerks betreiben. Laut einer Broschüre von dem Umweltbundesamt erhalten rund 700.000 Menschen in Deutschland ihr Wasser aus einem privaten Brunnen. Das entspricht ca. der Einwohnerzahl von Frankfurt am Main.

Wer in seinem Garten einen privaten Brunnen bohren möchte, muss sich im Vorfeld nach dem Grundwasserzustand und der Bodenbeschaffenheit bei einem Bodengutachten erkunden, dann einen Antrag stellen und die Erlaubnis seiner Gemeinde einholen. Die Bedingungen für den Brunnenbau sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt, aber die Genehmigung wird meist problemlos erhalten. Nur wenn das Grundstück in einem Wasserschutzgebiet liegt, kann der Brunnenbau abgelehnt werden. Ist die Tiefe des Grundwassers bestimmt und der Brunnenbau erlaubt, müssen Sie entscheiden, mit welcher Bautechnik Sie den Brunnen anlegen wollen.

Bei der Wahl der richtigen Brunnenart sollte man sich also zunächst folgende Fragen stellen:

  • Wofür und in welchem Maße wird das Brunnenwasser verwendet?
  • Hat man einen niedrigen oder eher hohen Wasserverbrauch im Garten?
  • Wie hoch ist der Grundwasserstand in der Region?
  • Wird der Brunnen von einem Fachmann gebaut?

In der Tabelle unten sehen Sie die Kosten und Nutzen der Brunnentypen im Überblick:

Bedingung Rammbrunnen / Schlagbrunnen Bohrbrunnen mit Hauswasserwerk Bohrbrunnen mit Tiefbrunnenpumpe
Grundwasserstand 7 Meter 8 Meter keine Einschränkung
Förderleistung niedrig – ca. 900 Liter/ Stunde Durch die Fördermenge des Hauswasserwerks begrenzt bis zu 17.000 Liter/ Stunde
Aufwand gering – Selbstbau möglich hoch – Fachmann am höchsten – Fachmann
Perfekt für: Kleingrundbesitzer Mittleren bis hohen Wasserbedarf Schmale Bohrbrunnen oder bei niedrigem Grundwasserstand

Rammbrunnen oder noch Schlagbrunnen

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Der Rammbrunnen ist tendenziell die günstige Selbstbauvariante mit geringer Förderleistung, die man nach Anleitung baut und hofft dass im Erdreich keine Probleme lauern. Der Rammbrunnen ist aufgrund der niedrigen Fördertiefe zur Trinkwassergewinnung nicht geeignet, ermöglicht aber eine günstige Bewässerung von Rasen, Blumenrabatten und Anbauflächen.

eigener Bohrbrunnen mit Pumpe

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Der Bohrbrunnen ist definitiv eine Sache für den Fachmann, der eine Bohrung mittels speziellem Bohrgerät bis zum Grundwasserniveaus herstellt und ein Filterrohr einsetzt, durch das Wasser gefördert wird. Die Anschaffungskosten samt Stundenlohn, Material und Pumpentechnik sind meist hoch, doch eine eigene Brunnenanlage im Garten rechnet sich und ist günstiger als eine Regenwassersammelanlage.

Je nach den vor Ort herrschenden Umständen kann mit einem Bohrbrunnen sogar Trinkwasser gefördert werden. Laut einem Artikel von wdr.de zum Beispiel spart eine Familie mit privatem Brunnen mehr als 150 Euro Wasserkosten pro Jahr.

Wasser sparen beim Gießen: Effektive Gartenbewässerung

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Bei größeren Gärten ist die Verwendung der klassischen Gießkanne kraft- und zeitraubend. Wasser sparen im Garten kann man heute durch effektive Gartenhelfer und automatische Bewässerungssysteme. Wird mit einem Rasensprenger gegossen, verdunstet ein großer Teil des Wassers an der Luft, deswegen lohnt es sich die Alternativen anzuschauen.

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Die Tropfbewässerung zum Beispiel spart bis zu 70 Prozent Gießwasser im Vergleich zu herkömmlichen Bewässerungsmethoden. Die Wurzeln jeder Pflanze werden dabei mit der jeweils benötigten Wassermenge und es wird verhindert, dass kostbares Wasser verdunstet oder abfließt. Sie können sich auch für ein ober- oder unterirdisches Verfahren entscheiden. Erkunden Sie sich auch nach smarten Bewässerungssystemen mit Feuchtigkeitssensoren und computergesteuerter Wasserabgabe.

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Von
Ramona Berger

Mit modernen Badarmaturen viel Wasser im Haushalt sparen

Mit modernen Badarmaturen viel Wasser im Haushalt sparen

dsf 10:00 AM Add Comment

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Immer mehr Menschen entwickeln ein verstärktes Umweltbewusstsein und verspüren deshalb den Wunsch, mit der wertvollen Ressource Wasser sparsam umzugehen. Nachhaltigkeit im Badezimmer wird vielen Menschen ebenfalls immer wichtiger. Gerade mit heißem Wasser sollten Sie generell sparsam umgehen. Auf diese Weise leisten Sie Ihren Beitrag zum Umweltschutz und schonen gleichzeitig Ihren Geldbeutel.

 Selbstverständlich möchten Sie dabei nicht an Komfort, Hygiene und Lebensqualität einbüßen. Das ist auch gar nicht erforderlich, denn schon durch eine sinnvolle Auswahl Ihrer Badarmaturen haben Sie die Möglichkeit, im Alltag viel Wasser zu sparen, ohne auf eine elegante Optik verzichten zu müssen. Sie finden zum Beispiel moderne und hochwertige Badarmaturen bei Badwell. Sie bringen nicht nur eine hohe Funktionalität mit und sind wassersparend konstruiert, sondern überzeugen auch hinsichtlich ihres Designs. Meist bestehen die Armaturen aus glänzendem Edelstahl, Chrom oder Messing. Es werden aber auch matte Versionen angeboten, sodass für jeden Geschmack etwas Passendes zu finden ist.

Neue Badarmaturen sind mit Durchlaufbegrenzern ausgestattet

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um im Haushalt Wasser zu sparen. Die einfachste Variante, um weniger Wasser zu verbrauchen, besteht natürlich darin, den Hahn nicht maximal aufzudrehen. Im Alltag gestaltet sich das aber schwierig, denn die meisten Menschen haben es eilig und vergessen einfach, an das Wassersparen zu denken. Deshalb sind alle modernen Badarmaturen mit sogenannten Durchflussbegrenzern oder Wassermengenreglern ausgestattet.

Funktionsweise der Durchflussbegrenzer

Dabei handelt es sich um einen Ring, der in den meisten Fällen aus Metall oder gelegentlich auch aus Kunststoff besteht. Er wird auf den Wasserauslass des Hahns geschraubt, wodurch er den Querschnitt des Auslasses verengt. Auf diese Weise fließt eine kleinere Menge Wasser durch den Hahn. Dank des Durchflussbegrenzers müssen Sie nicht mehr daran denken, den Hahn nicht komplett aufzudrehen, weil die Wassermenge immer reduziert wird.

Clever sparen mit Durchflussbegrenzern

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Es gibt verschiedene Durchflussbegrenzer, die eine unterschiedlich starke Verengung des Leitungsquerschnitts bewerkstelligen. In Deutschland fließen durchschnittlich 13 Liter Wasser pro Minute aus dem Wasserhahn, wenn er maximal aufgedreht ist. Je nachdem, für welchen Begrenzer Sie sich entscheiden, kann diese Wassermenge beispielsweise auf sechs Liter reduziert werden, sodass Sie über 50 Prozent Wasser sparen können. Aus diesem Grund lohnt sich die Anschaffung von modernen Badarmaturen, die mit einem Durchflussbegrenzer ausgestattet sind, auf jeden Fall.

Strahlregler erhöhen den Komfort

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Nach der Begrenzung des Wassers kann es aber sein, dass nur noch ein Rinnsal aus dem Wasserhahn läuft. Viele Menschen empfinden das natürlich als frustrierend. Deshalb lohnt sich die Ergänzung mit einem Strahlregler, der den Wasserstrahl formt, indem er Luft beimischt und die Tropfengröße reguliert. Auf diese Weise wird der dünne, harte Wasserstrahl zu einem breiteren, weicheren Strahl geformt, der sich komfortabler anfühlt. Bei den meisten modernen Badarmaturen ist aus diesem Grund nicht nur ein Durchflussbegrenzer eingebaut, sondern zusätzlich auch ein Strahlregler.

Bevorzugen Sie Einhebelarmaturen

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Ein weiterer Tipp, den viele Experten geben, wenn es um das Thema Wassersparen im Alltag geht, besteht darin, auf sogenannte Einhebelarmaturen zu setzen. Wasserhähne, die per Hand aufgedreht werden müssen, lassen sich zwar einfacher regulieren, ziehen aber insgesamt einen höheren Wasserverbrauch nach sich. Das liegt daran, dass für das Auf- und Abdrehen einige Sekunden benötigt werden, in denen Wasser verschwendet wird.

Thermostatarmaturen minimieren die Verschwendung von heißem Wasser

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Wie eingangs erwähnt, sollten Sie insbesondere mit heißem Wasser sparsam umgehen. In der Praxis ist das aber nicht so einfach, weil gerade bei der Einstellung der richtigen Wassertemperatur viel heißes Wasser verschwendet wird. In diesem Fall schaffen Thermostatarmaturen Abhilfe. Sie ermöglichen es Ihnen, die Temperatur voreinzustellen, sodass kein Mischvorgang mehr erforderlich ist. Zudem bieten diese Armaturen oft die Möglichkeit, eine Heißwassersperre zu bestimmen. Die maximal einstellbare Temperatur wird dann begrenzt, etwa auf 38 oder 40 Grad Celsius. Unterhalb dieser Grenze können Sie die Temperatur frei einstellen, nur die Ausgabe von zu heißem Wasser wird vermieden. Auf diese Weise werden nicht nur Verbrühungen verhindert, sondern auch eine unnötige Energieverschwendung.

Selbstschlussarmaturen sind eine praktische Ergänzung in Haushalten mit Senioren und Kindern

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Generell sollten Sie den Wasserhahn immer schließen, wenn Sie gerade kein Wasser benötigen, etwa weil Sie sich die Hände einseifen oder die Zähne putzen. Auch das wird im Alltag jedoch häufig vergessen. Wenn Sie sich für selbstschließende Armaturen entscheiden, müssen Sie daran in Zukunft auch gar nicht mehr denken, denn dann nehmen Ihnen die Armaturen diese Aufgabe ab. Sie wurden ursprünglich für den gewerblichen Bereich entwickelt, erfreuen sich unterdessen aber auch in privaten Haushalten einer großen Beliebtheit. Gerade in Wohnungen mit Kindern oder Senioren wird das Abdrehen des Hahns mitunter vergessen, wodurch erhebliche Wassermengen verschwendet werden. Mit selbstschließenden Armaturen lässt sich das vermeiden. Sie funktionieren entweder hydraulisch oder elektronisch. Im Allgemeinen sind elektronische Varianten empfehlenswerter, weil sie beinahe komplett wartungsfrei sind und sehr exakt arbeiten. Sie können die Schließzeiten auf die Sekunde genau festlegen und individuell konfigurieren.

Von
Ramona Berger

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